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Goethe-Gesellschaft Freiburg i. Br. e.V.

Ortsvereinigung der Goethe-Gesellschaft in Weimar

  

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WIR TRAUERN UM PROF. DR. HEINRICH WITSCHEL (19372019)

Heinrich Witschel war von 2002 bis 2011 Vorsitzender und danach Ehrenvorsitzender der Goethe-Gesellschaft Freiburg. Die Gesellschaft verdankt ihm viel. Seinen Rat, seinen Enthusiasmus und seine Freundlichkeit werden wir vermissen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand: Barbara Kiem, Dr. Gesa von Essen und Dr. Christoph Michel

Nachrufe von Dietrich Wittke, A. Aurnhammer, C. Kleijn, Ch. Michel

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Veranstaltungen Winter 2021/2022

 

Was willst du lange vigilieren, / Dich mit der Welt herum vexieren, / Nur Heiterkeit und grader Sinn / Verschafft dir endlichen Gewinn. (J. W. Goethe, Sammlung 1815, »Sprichwörtlich«.   FA 2, 398; GA 1, 432.)

Freiheit ist nichts als die Möglichkeit, unter allen Bedingungen das Vernünftige zu tun. (J. W. Goethe; GA 23, 481)

 

Mittwoch, 27. Oktober, 18.30 Uhr
Goethe --- und Schuberts "Schöne Müllerin".
Vorgestellt von Florian Cramer, Tenor, Clarissa Merz, Sopran und Rezitation, Gregor Biberacher, Rezitation, Reinhard Buhrow, Klavier, Barbara Kiem, Konzeption und Moderation
Gasthaus Schützen, Schützenallee 12 (Straßenbahnhaltestelle Linie 1 Maria Hilf-Kirche)
Ein akustisches Geschenk an die Mitglieder und Freunde der Goethe-Gesellschaft aus Anlass der 272. Wiederkehr von Goethes Geburtstag; kulinarische Genüsse auf eigene Kosten

Anmeldung bis Montag, 25. Oktober an: barbara.kiem[via]gmx.de mit Name, Adresse, Telefonnummer; ggf. Name usw. aller Personen, die Sie mitbringen; bitte aktuellen negativen Covid-19-Test oder Impf-/Genesungsnachweis mitbringen; ggf. Anmeldung telefonisch unter 0761/26416 (ggf. bitte auf Band sprechen). Die Platzzahl ist leider begrenzt, ggf. entschiede die Reihenfolge der Anmeldung.

    Goethe – und Schuberts >Schöne Müllerin< ---: Wenn man diesen Titel liest, kann man sich fragen: Was haben denn Goethe und Schuberts >Schöne Müllerin< miteinander zu tun? Tatsächlich gibt es geheime Verbindungen, denen wir nachspüren wollen. Denn Goethe hat durch seine sogenannten >Müllerin-Romanzen< Schuberts großen Zyklus mit vorbereitet. Wilhelm Müller, der Dichter der >Schönen Müllerin<, wurde durch Goethes Romanzen zu seinem Liederspiel angeregt. Einige von Goethes Gedichten werden rezitiert und wir hören Vertonungen von Wenzel Johannes Tomašek und Johann Friedrich Reichardt, um dann das Programm mit einigen Liedern aus Schuberts großem Zyklus abzurunden.

 

 

Digitale Vorträge


Ab Donnerstag, 20. Januar

Goethe und San Filippo Neri: Porträt eines "humoristischen Heiligen".  Vortrag von Dr. Christoph Michel (Freiburg i. Br.) mit einer Rezitation von Sabine Scharberth

In Zusammenarbeit mit der Dante-Gesellschaft Freiburg, dem Deutschen Seminar und dem Studium generale

   Dass Filippo Neri (1515-1595) Goethes (des Protestanten!) Lieblingsheiliger gewesen ist, geht schon aus den umfangreichen Vorarbeiten seiner biographischen Darstellung, dann aber auch aus dem ungewöhnlichen Verfahren hervor, dass er diese in der 'Italienischen Reise' zweimal, in unterschiedlichen Fassungen, präsentiert (1817/1829). Der von zahlreichen zeitgenössischen Bildern begleitete Vortrag beschäftigt sich mit den Gründen für diese Faszination und versucht sie anhand ausgewählter Passagen zu analysieren. Den Abschluss bildet die Rezitation eines so kurzen wie erstaunlichen Briefwechsels zwischen Neri und Papst Clemens VIII.

 

 

Verweise auf zuvor digital verbreitete Vorträge von A. Aurnhammer u. a.

 

 

Zum Vortrag "Gelassene Teilnahme"

 

Als Goethe 1786 nach Italien aufbrach, begründete er gegenüber Herzog Carl August seine Reise mit Vorstellungen einer gelehrten Muße, die seit der Antike Freiräume für geistige Tätigkeiten legitimierten. Der Vortrag beleuchtet innerhalb dieses Rahmens einer temporären Freiheit von beruflichen Verpflichtungen konkrete Ausprägungen urbaner Muße, die in der Italienischen Reise insbesondere aus Verona, Padua, Venedig, Rom, Neapel und Palermo geschildert werden. Übergänge von Aktivität und Passivität, von durchaus anstrengender, aber selbstbestimmter Bildungsarbeit einerseits und Genuss andererseits werden ebenso analysiert wie unterschiedliche Muster kontemplations- und erlebnisorientierter Muße. Interpretationen einschlägiger Textbeispiele der Italienischen Reise werden dabei auch das vielschichtige Spannungsverhältnis von Mühe und Muße ausloten.

 

"Die Einsamkeit nach der ich oft so sehnsuchtvoll geseufzt, kann ich nun recht genießen, denn nirgends fühlt man sich einsamer als im Gewimmel, wo man sich allen ganz unbekannt durchdrängt. In Venedig kennt mich vielleicht nur Ein Mensch, und der wird mir nicht gleich begegnen."
Johann Wolfgang Goethe: Italienische Reise, Venedig, den 28. September 1786; dieses und weitere Zitate Goethes über Erlebnisse in Italien findet man mit Kommentaren, wenn man der "Einladung zum gedanklichen Flanieren" folgt:
 
Einladung zum gedanklichen Flanieren
 
Ergänzend zum Vortrag sei hingewiesen auf das Projekt "Urbane Muße", das unser Mitglied Prof. Dr. Peter Philipp Riedl leitet. Im Netz findet sich eine Sammlung von Texten voll "wundersamster Anmut", in denen beneidenswert entspannte Momente in großen Städten beschrieben werden, auch beneidenstwerte Erlebnisse von "schönem Gewimmel" und dem "regsten Leben auf allen Straßen"...:
 
 
Wenn man über die Italien-Karte einsteigt:
 
 
könnte man zu der Ansicht kommen, Goethe sei der einzige Reisende gewesen, der in Italien die großen Städte Venedig, Padua, Rom, Neapel, Palermo nicht nur rastlos durcheilt, sondern sich auch Zeit für besinnliche Momente in Gärten, Buchläden usw. genommen habe... Wie Goethe in Italien reiste, kann man seit dem 14. Januar schön vergleichen mit seinem Verhalten in der Schweiz...
 

Schreiben des Vorstands Sommer 2020

 

Kooperationspartner:

*      Deutsches Seminar und Studium generale der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

***    Dante Alighieri-Gesellschaft Freiburg i. Br. e.V.

$      Augustinum Freiburg

 

Vorstand

Barbara Kiem, Dr. Gesa von Essen, Dr. Christoph Michel (Vorsitzender)

 

Ehrenvorsitzende

Senator h. c. Dr. Konrad Huber (†), Prof. Dr. Heinrich Witschel (†)

 

Geschäftsführer

Clemens Kleijn, Am Schaienbuch 26, 78054 Schwenningen, goethe-freiburg[via]gmx.de

 

Spendenkonto

BW-Bank IBAN DE86 6005 0101 7438 5038 42

Nummer zum Kopieren:

DE86600501017438503842

Formular für regelmäßiges Spenden

 

Förderndes Mitglied

Buchhandlung zum Wetzstein

http://buch-wetzstein.de

Salz­straße 31 am Augustinerplatz in Freiburg,

Geschäftsführende Gesellschafterin: Susanne Bader

  

Wer Mitglied der Goethe-Gesellschaft, Ortsver­einigung Freiburg i. Br. e.V. werden oder regel­mäßig die Termine unserer Ver­anstal­tungen per E-Post erhal­ten möchte, wende sich bitte an den Geschäftsführer (goethe-freiburg[via]gmx.de, postalische Adresse oben; Erklären von Beitritt oder Interesse). Ein Mitglieds­beitrag wird nicht erhoben. Für alle Zuwen­dun­gen wer­den Spenden­bescheini­gun­gen ausge­stellt.

 

 Die Goethe-Gesellschaft Freiburg verwendet als Signet mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers

eine Zeichnung von  Heinz-Albert Heindrichs (1930–2021)